#wirsindauchJugendundSport

Christiliche Jugendverbände wie der BESJ sind seit Jahrzehnten Partner von J+S, sie haben Schulungsinhalte von Jugend und Sport mitgeprägt und die gemeinsamen Standards vor Ort kompetent umgesetzt. Nun soll die Unterstützung des Bundes gestrichen werden. Wir bitten den Bundesrat, die Kündigung des BASPO vom 21. März 2017 rückgängig zu machen. Christliche Jugendverbände sollen Partner von Jugend+Sport (J+S) bleiben können.

Das Bundesamt für Sport BASPO kündet die Zusammenarbeit mit zehn christlichen Lagersport-Trekking Verbänden per Ende 2017. Die betroffenen Verbände können damit keine Leiter mehr ausbilden und in ihren Lokalgruppen keine Lager unter Jugend und Sport (J+S) mehr durchführen. Grundlage ist ein Entscheid des Bundesrats. Die Verbände sind empört, betreiben doch gerade christliche Verbände ganzheitliche Förderung von jungen Menschen. Der Entscheid des Bundesrats, die Verträge mit christlichen Lagersport-Trekking Verbänden zu künden, trifft diese hart. Die betroffenen Verbände* waren seit Jahrzehnten geschätzte Partner des Sportfachs «Lagersport-Trekking». Viele Inhalte der Ausbildung waren gar vom BESJ und anderen Verbänden mitentwickelt worden. Mit dem Entschied zieht das BASPO mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) gleich. Dieses hatte 2014 einer Vielzahl christlicher Verbände die Fördergelder entzogen. Die christlichen Verbände stellten die Glaubensförderung zu sehr in den Mittelpunkt, argumentierte das BSV. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diese Haltung in mehreren Gerichtsfällen. Der Bundesrat beruft sich nun auf diese Gerichtsurteile und weitet den Geltungsbereich des Kinder- und Jugendförderungsgesetztes (KJFG) auf Jugend und Sport aus. Die christlichen Verbände, schreibt das BASPO mit ähnlichem Wortlaut wie das BSV, setzten Sport lediglich als Mittel zur Erreichung religiös-missionarischer Ziele ein. (Text: each.ch)  Opens external link in new window zur vollständigen Medenmitteilung

Auch die NNZ hat das Thema aufgegriffen:
Fromme Jugend ohne J+S-Gelder von Simon Hehli 31.3.2017, 09:00 Uhr
Es waren unschöne Nachrichten, die zehn christliche Jugendverbände vor einigen Tagen erhielten: Das Bundesamt für Sport (Baspo) teilte ihnen per Brief mit, dass sie ab 2018 keine Beiträge aus dem Programm Jugend und Sport (J+S) mehr erhalten würden. Grund: Die Verbände würden primär religiös-missionarische Ziele verfolgen. Und Organisationen, die nicht die Förderung von Sport und Bewegung von Kindern und Jugendlichen zum primären Ziel hätten, sondern Sport «lediglich als Mittel zur Erreichung anderer (namentlich religiöser) Zwecke einsetzen», hätten keinen Anspruch auf J+S-Subventionen.
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Bitte unterzeichnet die Opens external link in new window Petition an Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher VBS.